Archiv für ‘Urlaub’

Mai 20, 2010

Das Beste in Shanghai – Teil 4

Ich war ja total begeistert von diesem Bund Sightseeing Tunnel in Shanghai, am liebsten wäre ich damit täglich gefahren! Unter uns war es nur noch der Psychedelic Tunnel, der das alte Shanghai, auch Puxi genannt mit dem neuen Shanghai, Pudong, verbindet. Schade, dass Pudong an sich recht langweilig ist, wenn man einmal drüben war und alles gesehen hat (inkl. meinem Lieblingsklo – hier beschrieben – im Financial Trade Center Pudong), sonst würden wahrscheinlich ganz viele Leute den Tunnel häufiger benutzen :)

Mai 17, 2010

EXPO 2010 in Shanghai – Teil 3

Natürlich habe ich während meines Shanghaiaufenthalts Anfang Mai 2010 die EXPO besucht und obligatorische Bilder der einzelnen Pavillons geschossen. Ich möchte aber hier gar nicht alle zeigen, weil ich Blogs, die zwanghaft Dinge zeigen müssen, echt öde finde. Somit blogge ich nur jene Pavillons, die mir besonders auffielen, das ist schon öde genug ;P

Die Schweiz auf der EXPO 2010

Gemessen an ihrem Pavillon trägt die Schweiz definitiv keinen Helm, denn was man auf meinem Foto leider überhaupt nicht sehen kann ist, dass auf dem Dach des Schweizer Gebäudes eine Bergbahn fährt. Es ging den Machern dabei um die urban-rurale Lebensform und ich finde, das haben die ganz gut hin gekriegt. Mehr dazu auf der Seite des Schweizer Pavillons.

Spanien auf der EXPO 2010

Der spanische Pavillon sieht aus wie eine riesige Reuse, hat mir gefallen.

Italien auf der EXPO 2010

Italien hat mich in Shanghai etwas enttäuscht, denn immerhin ist Italien normalerweise das bunteste der europäischen Länder. Auf der EXPO vertritt es sich selbst allerdings mit einem massiven Klotz, über dessen Aussehen ich mich nicht ergehen will – jedenfalls merkt man den berlusconischen Einfluss weit mehr als den des Dolce Vita. Drinnen soll der Pavillon sehr interessant sein, da war ich aber nicht.

Deutschland auf der EXPO 2010

Auch Deutschland gab sich massiv, doch dabei zwanghaft futuristisch. Peinlich fand ich die offensichtliche Ähnlichkeit des deutschen Pavillons in Shanghai zu Daniel Libeskinds Neubau des jüdischen Museums in Berlin (klicken zum Vergleich). Vielleicht hatten die Entscheider ja „german Angst“ etwas wirklich Neues zu präsentieren, denn damit wäre man ja aufgefallen. Statt dessen nennt man den Bau „balancity“ und erklärt wie einst Jörg Wontorra seine Witze den Namen auf der dazugehörigen Internetseite EXPO 2010 Deutschland wie folgt: Der Deutsche Pavillon trägt den Namen “balancity” – ein Kunstwort aus “Balance” und “City”, das eine Stadt im Gleichgewicht bezeichnet. (Zitat aus http://www.expo2010-deutschland.de/) Puh… danke Deutschland, dit hätt ja sonst niemand mitjekrischt!

United Kingdom auf der EXPO 2010

Einen wirklich innovativen und dabei einzigartigen, schön anzusehenden Pavillon bot denn wie zu erwarten das Vereinigte Königreich. Der UK Pavilion auf der EXPO 2010 in Shanghai ist eine „Seed Cathedral”. Er besteht aus über 60000 einzelnen Glasfibern, wovon jede einen Pflanzensamen enthält. Die haarähnlichen Stangen sind biegsam und bewegen sich im Wind (!!), leiten außerdem am Tag das Tageslicht in den Pavillon und bei Nacht das künstliche aus ihm heraus. Was soll ich sagen, das Teil ist einfach der Hammer!

Die USA auf der EXPO 2010

Dagegen kann man natürlich nur mit Größe kontern und das machte die USA dann auch sehr anschaulich – selbst mein Weitwinkel hat da nicht ausgereicht wie man sieht :)

Abschließend möchte Cotton Jones, meine Kenner Blythe noch einmal sagen, was sie vom UK Pavilion auf der EXPO in Shanghai hält.

Tschöööö!

Mai 12, 2010

Gesehen in Shanghai – Teil 2

Okay… bestimmt stelle ich mich an, aber trotzdem… das macht mir Angst! In China gibt es neben stinkenden Marmoreiern, die als Delikatesse gelten, auch grüne, graue und rosa Eier, ebenso Wachteleier oder noch kleinere. Vielleicht von Schildkröten? IIIIH! Das ist aber jetzt nur eine Mutmaßung und sollte nicht ernst genommen werden.

Ebenfalls skeptisch stimmte mich dieser Haufen mit Äpfeln, in deren natürlicher Färbung (hoffe ich doch) ein Schriftzeichen zu erkennen war. Gut, dass unser Touriführer schreibt, man solle in Shanghai kein ungeschältes Obst zu sich nehmen, wenn einem die Gesundheit lieb ist. Das liegt einerseits am Zustand des Wassers und den katastrophalen Hygienebedingungen, andererseits sind in China viele Giftstoffe erlaubt, die bei uns schon seit den 70ern verboten sind. Lecker!

Keine Detailfotos habe ich von einer ganz anderen Sache. In Shanghai – vielleicht in China im Allgemeinen – darf man kein Toilettenpapier in die Schüssel werfen und abspülen. Ja, genau! DARF man nicht. Und darum gibt es auf den meisten öffentlichen Klos (die freundlicherweise sogar durch Hinweisschilder wie unten schnell zu finden sind) auch kein Papier, das bringt man sich selbst mit. Man ist aufgefordert es nach Benutzung in einem offenen, bereitstehenden Mülleimer zu entsorgen… YARG!!!!

Kleiner Tipp für den angehenden Chinabesucher: Die Nobelhotels der Shanghaier Innenstadt erlauben freundlichen Touristen ihre Toiletten zu benutzen. Die meisten sind absolut perfekt und man darf mit dem Papier tun, was man will. Die haben auch selbst welches.

Das beste aller Klos, auf denen ich jemals war, gibt es im Shanghai Trade Center in Pudong. Man kann sogar die Brille beheizen und wer drauf steht kann sich nach erfolgreichem Geschäftsabschluss den Allerwertesten mit Seifenwasser duschen lassen, danach gibt es eine Spülung und anschließend wird trocken geföhnt… wasses doch alles jibt! ;D

Schönen Tach noch! hihihihi…

Mai 8, 2010

Shanghai und ich – Teil 1

Pünktlich zur Expo-Eröffnung war ich als Anhang in Shanghai (Foto oben: Shanghai-Pudong Skyline mit Oriental Pearl Tower). Während mein Süßer das Chinesisch-Deutsch Tool seiner Firma YOCOY auf Leber und Nieren testete, habe ich mich in der absolut un-chinesischen Stadt umgeschaut. Shanghai ist nicht wirklich schön, eher chaotisch, sau laut, etwas unkoordiniert und (für mich) schlecht zu greifen, aber es hat seine ganz eigenen Höhepunkte.

Eines meiner Highlight zum Beispiel war mein Lebensretter Nummer Eins: CDF oder auch Croissants de France, eine kleine Kette mit allerlei westlich angehauchten Leckereien und vor allem richtig leckerem, guten Milchkaffee – da bekommt ein „Guten Morgen” wieder seine echte Bedeutung :D

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