Archiv für ‘Veggie’

September 13, 2010

Lecker Essig selbst gemacht

Weil ich diese Woche meine Mama besuche, habe ich heute drei neue Sorten Essig eingekocht, um ihr die Leckerei nicht vorzuenthalten. Ich kann nur jedem raten es mal zu versuchen, is echt lecker :)

Die Idee ist nicht von mir, sondern von Radio Eins Geschmacksverstärker Bernhard Moser. Der sprach schon lange her über billigen Essig und erklärte, man könne denselben veredeln indem man ihn mit Obstsaft einkoche (richtig, darüber habe ich an anderer Stelle schon mal berichtet).

Bernhard Mosers Rezept: 1 Teil (z.B. 500ml) dunkler Balsamico mit 1 Teil (z.B. 500 ml) Traubensaft (=1l Flüssigkeit) auf wiederum 500 ml Mix einkochen. Das ist schon echt sau lecker, aber ich persönlich nehme inzwischen bis zu 2 Teilen Saft mit nur einem Teil (echt billigem) Essig und koche das ganze auf 500ml ein. Das Ergebnis ist extrem dickflüssig und schmeckt sogar pur, z.B. mit Brot. Echt was besonderes.

Schon probiert und für lecker befunden

500 ml Rosso (Roter Essig, z.B. ausm Aldi) mit 850 ml Kirschsaft > auf 500 ml Essig-Saft Mix einkochen
500 ml Bianco (weißer Balsamico Essig, z.B. ausm Aldi) mit 1000 ml trübem Apfelsaft > auf 500 ml Essig-Saft Mix einkochen

Das versuche ich nächste Woche

500 ml Balsamico (dunkler Essig/ Modena Essig) mit 850-1000 ml Johannisbeersaft > auf 500 ml Essig-Saft Mix einkochen

Probier’s mal aus :)

März 31, 2010

Zu blöd zum Kochen

Es passiert mir echt immer wieder. Ich setze was zum Essen auf den Herd und vergesse es, bis es plötzlich aus der Küche qualmt. So auch heute und dabei hätte es so lecker sein können!

Vor einigen Wochen habe ich nämlich auf der Radio Eins Webseite deren Geschmacksverstärker Bernhard Moser über Essig reden hören. Er erklärte, man könne billigen Essig ausm Aldi durch Aufkochen desselben mit Obstsaft veredeln.

Das habe ich auch sofort mit meinem dunklen sauren Balsamicoessig getan. Und der schmeckt… woah! Man will drin baden!

Das Rezept: 500ml dunklen Balsamico plus 500 ml Traubensaft in den Topf, das Ganze zum Kochen bringen und um die Hälfte reduzieren, sodass man hinterher wieder nur 500 ml Essig übrig hat. Der ist dann wunderbar dickflüssig, hat eine fruchtige Note und schmeckt einfach köstlich!

Und weil ich so begeistert war, habe ich weißen Balsamicoessig gekauft, um ihn zusammen mit naturtrüben Apfelsaft zur leckeren Köstlichkeit im Salat werden zu lassen. Beim letzten Mal hatte das Reduzieren des Gebräus etwa eine Stunde gedauert, diesmal aber war es in circa 15 Minuten ratzefatz runter gekocht, den Topf hat es gleich mit genommen. Schade!

Januar 15, 2010

Karottensuppe

ZUTATEN

Bund Möhren oder Karotten
1/3 soviele Kartoffel
1 Zwiebel
Knoblauch nach Geschmack
Gemüsebrühe o.ä.
Gewürze nach Geschmack
Creme Fraiche (ggf. kalorienreduziert), Schmand oder Sojasahne
etwas Öl zum Anbraten

ANWENDUNG
In einem Topf Zwiebel glasig rösten, Kartoffel und Karotten würfen und dazu geben, kurz anbraten, mit Wasser aufgießen, sodass die Zutaten bedeckt sind. Brühe hinzugeben, umrühren, gar kochen. Mit dem Pürierstab zerkleinern 1-2 EL Schmand o.ä. unterheben – FERTIG.

Schmeckt lecker auch ganz ohne Fleisch. Das Rezept ist sogar Weight Watchers-tauglich. Es macht satt und hat nach dem neuen PROPoints Prinzip gerade mal 7 Points :)

Oktober 24, 2009

Veggie heißt Vegetarier

Als sei die Helmsache nicht schon nervig genug, bin ich zu allem Überfluss auch noch Vegetarier. Und das seit 25 Jahren. Schlimm, oder? Ich kann nur sagen, wenn sie mal jemanden so richtig tollschocken möchten, lassen Sie sich zum Essen einladen und behaupten Sie seien Vegetarier. Dann ist es mit den meisten Bekanntschaften gleich vorbei.

Denn entweder es folgt ein ellenlanger Bericht darüber, dass der andere ja auch kaum Fleisch isst, nur Hühnchen oder auch mal Schinken aufm Brot, gestern einen Hamburger (aber das ist ja kein echtes Fleisch) und heute mittag… ja, heute mittag war ein bisschen Speck im Essen, sonst schmeckt es doch nach nichts. Ist man gerade in der City wird sich dann gerne ein Phosphatknüppel (Bratwurt) gegönnt, aber das sei ja nur eine Ausnahme. Jedenfalls ist das Ende vom Lied stets… na ja, dann ess ich halt viel Fleisch, ich mag halt keine Körner.

Oder aber – wenn man ganz viel Glück hat – fängt der „Gegner“ gleich mit dem Frontalangriff an:

  • Ah so, du bist also eine von denen… (na, das klingt ja schon mal echt abgestoßend)
  • Iiiih… so’n Körnerfresser…
  • Komm mir jetzt bloß nicht so, ich esse eben gerne Fleisch, versuch andere zu überzeugen, ich esse gerne Fleisch! Wenn du nicht willst, dann lass es – selber schuld, aber ich… nee, ich esse gerne Fleisch! (die finde ich am Besten, die reden mit sich selbst und man muss nüscht sagen, weil sie sich für „deinen Quatsch“ eh nicht interessieren.)
  • Und was soll das? Meinst du jetzt, du bist was Besseres? Bei mir gibt es Fleisch, das kannst du ja liegen lassen (yeah!)
  • Echt, aber was isst du denn dann? Kein Wunder, dass du immer so krank aussiehst, bäh!
    et cetera et cetera et cetera

Am Allerschlimmsten sind meiner Meinung aber die Ex-Veggies. Das sind dann die, die ständig riesige Mengen von Fleisch fressen (ja! fressen) und dir mit nem halben Kalb im Zahn erklären, dass sie früher ja auch mal Veggies waren und dass das aber echt total doof war, geradezu langweilig, unerträglich und so stupide allein die Idee. Sei wahrscheinlich so ne Phase, durch die jeder mal muss, um dann letztenendes doch erwachsen zu werden (wasn Glück, das mir Letzteres also erspart bleibt). Dass sie sich gar nicht mehr vorstellen können auf Lämmer, Hühner, Kühe und Rehe zu verzichten (Schwein essen die meisten nur wenn es gar nicht anders geht… hoho). Das sind auch die, die Stockenten in deinem Beisein als Mittagessen bezeichnen und dir erklären, dass Ferkel am besten mit Apfel im Maul aussehen. GÄÄÄÄHN!

Was ich zu all denen einfach mal sagen möchte ist: Es ist mir ehrlich egal, was ihr alle esst, wenn’s Euch schmeckt, dann esst es! Mir schmeckt es nicht, darum esse ich es nicht. Ich habe deshalb aber keine Lust mir eure Speisekarte anzuhören, mir eure Angriffe gefallen zu lassen oder mich hinstellen zu lassen als sei ich zurück geblieben.
Ich bin Vegetarier, kein Menschenfeind!

In diesem Sinne… Bon Appetit!

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.